Ein kurzes Hallo: Durchatmen

Fast die komplette letzte Woche war ich auf der Retro Classics in Stuttgart arbeiten. Als nahtloser Übergang ging es am Montag dann direkt weiter zur nächsten Arbeitsstelle; Meinem kleinen Nebenjob bei einem Stuttgarter Stadtmagazin. Mehr als sieben Tage am Stück arbeiten kenne ich noch gut aus meiner Zeit im Krankenhaus als Gesundheits- und Krankenpflegestudentin. Was mir in den letzten Jahren aber immer mehr aufgefallen ist: es macht ein riesigen Unterschied, ob man seinen Job gerne macht oder nicht. Die sechs Tage auf der Messe von morgens bis spät abends arbeiten waren anstrengend, aber haben verdammt viel Spaß gemacht. Damals im Krankenhaus habe ich meine Arbeit zwar gerne gemacht aber trotzdem war es immer ein innerer Kampf mit mir selbst. Hoher Aufwand, wenig Anerkennung – oft hat mich tatsächlich nur die tiefe Dankbarkeit mancher Patienten angetrieben und das Bewusstsein, dass ich die Welt ein kleines bisschen verbessere. Heute habe ich einen Job, der zwar weniger anderen Menschen gut tut, mir selbst dafür aber umso mehr. Natürlich ist es nicht jedem jederzeit möglich, den Job zu machen, den man liebt. Manchmal braucht man einfach Kohle, manchmal muss man sich zwingen, den Job zu machen, den man eben hat. Ich bin kein Fan von diesem romantisierten „Traumjob“, aber trotzdem ist es wichtig, etwas zu tun, was einen zufrieden stellt. Das tut der Seele gut. Anstrengende Tage gibt‘s überall. In solchen Fällen ist es wichtig sich eine kleine Verschnaufpause zu gönnen und den Kopf frei zu bekommen. Und aus diesem Grund bin ich jetzt auf dem Weg nach Kopenhagen mit meinem Freund und wir werden uns ein schönes Wochenende zu zweit machen. Bilder von unserer kleinen Reise gibt’s dann in der kommenden Woche 🙂

Habt ein schönes Wochenende und passt auf Euch auf,

Leni x