#2/4: Instagram Detox

Nun besitze ich schon seit zwei Wochen kein Instagram mehr. Wie erging es mir diese Woche ohne die App?

Woche 2

Eigentlich hat sich in der zweiten Woche nicht viel geändert. Außer eines: Ich nutze inzwischen Whatsapp Stories! Für mich eine nette Alternative ab und zu Fotos mit Freunden zu teilen, ohne jeden einzelnen anzuschreiben. Eigentlich war diese Funktion meist Freunden meiner Mutter vorbehalten, aber irgendwie hat es mich dann doch gepackt.

Mir ist außerdem aufgefallen, dass ich sogar vergessen habe, dass ich im Moment auf Instagram verzichte. Das war ein unglaublich befreiendes Gefühl. Kurzum: Die App fehlt mir auch in Woche 2 nicht und ich hoffe das bleibt fürs Erste auch so. Zugegeben; seit dieser Woche bin ich auch wieder mit Uni-Kram beschäftigt und das lenkt natürlich nochmal mehr ab, aber auch in den freien Momenten verschwende ich für gewöhnlich keinen Gedanken an die App.

Instagram ist bekannt dafür, gefundenes Fressen zu sein wenn es darum geht nach Anerkennung zu haschen. Likes, Bilder teilen, Kommentare – meist positiver Natur – sind Balsam für unser Ego. Je mehr Likes unser Foto hat, desto besser, schöner, akzeptierter fühlen wir uns. Das war ebenfalls ein Aspekt, der mir ein Dorn im Auge war. Ich wollte meinen Selbstwert nicht abhängig von einer Zahl auf einer Plattform im Internet machen. Wie verrückt hört sich das überhaupt an, wenn man das mal laut ausspricht? Mir ist wichtig zu lernen, dass ich mir dasselbe Gefühl auch selbst geben kann. Und das klappt tatsächlich ganz gut. Wie bereits im letzten Post zu diesem Thema, vergleiche ich mich wesentlich weniger. Ich habe auch das Gefühl, dass ich nachsichtiger mit mir bin, mir selbst mehr Akzeptanz schenke. Ich interessiere mich sehr für eine achtsame Art zu leben und dieses „Projekt“ eignet sich dazu perfekt und offenbart mir neue, interessante Einsichten in mein Inneres.

Ich bin gespannt auf Woche 3!

Leni x

Ein frohes Ostern an Euch

Müde aber zufrieden melde ich mich vom Sofa. Ich war heute den ganzen Tag an der frischen Luft, habe mich in der Sonne gebräunt und am Lagerfeuer gesessen. Jetzt lasse ich den Sonntag mit meinem All-Time-Favorite „Deadpool 2“ ausklingen.

© Leni Taenzer, 12.04.20 / Lagerfeuer shot on iPhone

Das Bild entstand heute Abend und wurde mit einem iPhone X geschossen.

Ich hoffe auch ihr hattet einen schönen Sonntag und ich wünsche Euch etwas verspätet ein frohes Osterfest 🌷

Leni x

Last Week in Squares: Waldbaden

Schon seit längerer Zeit liebe ich es, Zeit in der Natur zu verbringen. Ich habe das Gefühl, dass der Wald und die frische Luft mich erden und Klarheit in meinen Kopf bringen. Oft laufe ich dann einfach nur mit meinem Hund Kenai drauf los und versuche den Moment zu 100% so wahrzunehmen wie er ist. Mit all‘ seinen Geräuschen, Gerüchen und auch Gedanken. Die Kamera, der Wald und ich. Das war meine letzte Woche.

© Leni Taenzer, 05.02.2020 / Waldweg im schwäbisch-fränkischen Wald
© Leni Taenzer, 05.02.2020 / Rhodesian Ridgeback im Wald
© Leni Taenzer, 08.02.2020 / Morgens im schwäbisch-fränkischen Wald

Die Wildnis ist nicht ein Ort, den wir besuchen. Sie ist unsere Heimat.

– Gary Snyder

Nicht umsonst ist das japanische „Shinrin Yoku“ – besser bekannt als „Waldbaden“ – ein gängiges Mittel, um das Immunsystem zu stärken, besser zu schlafen und innere Ruhe zu finden. In unserer immer schnelllebigeren, wettbewerbsorientierten Gesellschaft sollten wir mehr denn je auf uns achten und uns selbst zuhören. Ein kleiner Spaziergang durch den Wald kann wahre Wunder wirken.

Habt einen schönen Tag im Grünen,

Leni x