#4/4: Instagram Detox

Wow! Mein kleines Projekt ist zu Ende. Ich habe einen Monat auf Instagram verzichtet und habe daraus folgendes gelernt:

Woche 4

Ich finde es gerade wirklich krass, dass dieser Monat so schnell um ging. Um ehrlich zu sein habe ich mir einen Monat ohne Instagram wesentlich schwieriger vorgestellt. Vor allem, weil ich eigentlich immer eine Instagram-Userin war, die täglich Stories und alle paar Tage ein Bild hochgeladen hat. Ein bisschen stolz bin ich da tatsächlich auf mich selbst. Und wie gesagt: auch weiterhin wird die Instagram-Nutzung fürs Erste eingestellt.

Es war eine unglaublich entspannte Zeit. Ich hatte endlich wieder die Möglichkeit, mich Dingen zu widmen, die ich schon ewig nicht mehr gemacht hatte und konnte tatsächlich auch Angelegenheiten angehen, die ich lange Zeit vor mir hergeschoben hatte. Kurzum: Ich konnte mich endlich wieder auf mich selbst konzentrieren und das war ziemlich schön. Natürlich kann es sein, dass ich nächsten Monat – übertrieben gesagt – wieder 24/7 auf Instagram hänge. Es wäre lächerlich (und auch nicht gesund) zu behaupten, dass ich absofort für immer auf die App verzichte. Aber was mir nicht genommen werden kann, sind die wundervollen Erfahrungen, die ich ganz alleine für mich sammeln konnte. Früher hatte ich immer das Bedürfnis schöne Momente zu fototgrafieren und direkt in meine Story zu posten. Heute fotografiere ich immer noch schöne Momente, aber diese teile ich meistens nur mit meinen engen Freunden, meiner Familie und manchmal auch nur mit mir selbst. Diese Privatsphäre schien mir vor dem „Detox“ irgendwie verloren gegangen zu sein und jetzt habe ich das Gefühl, dass ich sie umso mehr schütze. Gefällt mir.

Vielleicht ermutige ich da draußen ja noch eine andere Person, dasselbe auszuprobieren. Selbst wenn es keinen richtigen Grund gibt. Es ist jedes Mal unfassbar spannend, was man dabei über sich selbst lernt!

Wie immer wünsche ich eine schöne Woche!

Leni x

#3/4: Instagram Detox

Wie schnell geht die Zeit eigentlich um? Nun sind es bereits drei Wochen ohne Instagram.

Ich muss dazu sagen, dass ich diese Woche wirklich damit gehadert habe, was ich überhaupt schreiben soll. Ich möchte Euch natürlich immer mit interessanten Beiträgen versorgen, aber irgendwie ist mein Instagram-Detox im Moment doch ereignisloser als ich dachte. Sowohl letzte Woche als auch schon gestern und heute versinke ich in Uni-Zeug. Das hält mich im Moment ziemlich auf Trab und es kommt gar nicht so richtig dazu, dass ich überhaupt an Instagram und den Verzicht darauf denke.

In diesem Post werde ich mich also etwas kurz halten und hoffe, dass es kommenden Dienstag – beim letzten Post zu meinem „kleinen Projekt“ – etwas interessanter zugeht.

Woche 3

Die dritte Woche ohne Instagram war unspektakulär. Mir ist nicht mal eine Idee für ein Titelbild eingefallen, weshalb diese Woche ausnahmsweise ein Schmuckbild herhalten muss. Es hat sich auch diesmal kaum etwas geändert, außer dass mir die App absolut nicht fehlt. Um ehrlich zu sein ist mir das aber wesentlich lieber, als dass ich mich von Woche zu Woche schleppe, weil ich es kaum abwarten kann mich endlich wieder wieder bei Instagram anzumelden. Wäre ja irgendwie auch nicht Sinn der Sache. Stand Jetzt habe ich vor, nach den vier Wochen weiterhin „instagramlos“ zu bleiben.

Natürlich merke ich trotzdem einen kleinen Unterschied. Vor allem wenn man sich mit Freunden unterhält. Eigentlich ist es allgemein bekannt, wer Instagram hat und wer nicht. Dazu gehöre ich genau genommen auch noch, weil ich kaum jemandem erzählt habe, dass ich gerade eine Pause einlege. Dementsprechend kommen ab und zu Aussagen wie „Ich hab dir was auf Insta geschickt, das musst du sehen!“.

Natürlich erkläre ich gerne, dass ich gerade pausiere, aber alles in allem halte ich es auch für übertrieben, jeden darüber zu informieren. Die meisten interessiert das gar nicht und die restlichen haben es nach drei Tagen sowieso wieder vergessen – nicht, dass das schlimm wäre, ich vergesse auch andauernd Dinge, die ich meine Freunde schon zum 10. Mal gefragt habe. Von dem her ist das auch vollkommen okay. Es ist aber tatsächlich so, dass man sich in manchen Momenten etwas außenvor fühlt, weil man nicht mehr mitreden kann. Eigentlich total verrückt, oder?

Habt eine gute, verkürzte Woche und bleibt gesund!

Leni x

#2/4: Instagram Detox

Nun besitze ich schon seit zwei Wochen kein Instagram mehr. Wie erging es mir diese Woche ohne die App?

Woche 2

Eigentlich hat sich in der zweiten Woche nicht viel geändert. Außer eines: Ich nutze inzwischen Whatsapp Stories! Für mich eine nette Alternative ab und zu Fotos mit Freunden zu teilen, ohne jeden einzelnen anzuschreiben. Eigentlich war diese Funktion meist Freunden meiner Mutter vorbehalten, aber irgendwie hat es mich dann doch gepackt.

Mir ist außerdem aufgefallen, dass ich sogar vergessen habe, dass ich im Moment auf Instagram verzichte. Das war ein unglaublich befreiendes Gefühl. Kurzum: Die App fehlt mir auch in Woche 2 nicht und ich hoffe das bleibt fürs Erste auch so. Zugegeben; seit dieser Woche bin ich auch wieder mit Uni-Kram beschäftigt und das lenkt natürlich nochmal mehr ab, aber auch in den freien Momenten verschwende ich für gewöhnlich keinen Gedanken an die App.

Instagram ist bekannt dafür, gefundenes Fressen zu sein wenn es darum geht nach Anerkennung zu haschen. Likes, Bilder teilen, Kommentare – meist positiver Natur – sind Balsam für unser Ego. Je mehr Likes unser Foto hat, desto besser, schöner, akzeptierter fühlen wir uns. Das war ebenfalls ein Aspekt, der mir ein Dorn im Auge war. Ich wollte meinen Selbstwert nicht abhängig von einer Zahl auf einer Plattform im Internet machen. Wie verrückt hört sich das überhaupt an, wenn man das mal laut ausspricht? Mir ist wichtig zu lernen, dass ich mir dasselbe Gefühl auch selbst geben kann. Und das klappt tatsächlich ganz gut. Wie bereits im letzten Post zu diesem Thema, vergleiche ich mich wesentlich weniger. Ich habe auch das Gefühl, dass ich nachsichtiger mit mir bin, mir selbst mehr Akzeptanz schenke. Ich interessiere mich sehr für eine achtsame Art zu leben und dieses „Projekt“ eignet sich dazu perfekt und offenbart mir neue, interessante Einsichten in mein Inneres.

Ich bin gespannt auf Woche 3!

Leni x

#1/4: Instagram Detox

Es ist schon einige Zeit her, als ich hier erwähnte, dass ich eine Instagram-Pause eingelegt habe und wie gut mir das getan hat. Nun ja, einige Zeit später landete die App doch wieder auf meinem Homescreen. Ich konnte es einfach nicht lassen und auch wie damals bereits erwähnt, habe ich es vermisst, Bilder mit der Welt und mit meinen Freunden zu teilen.

Die letzten Tage habe ich jedoch gemerkt, dass ich wieder viel zu viel Zeit auf der Plattform verbracht habe und oft schlecht gelaunt die App schloss. Irgendwie hat mir der Zeitvertreib auf Insta mehr Energie geraubt, als dass es mir Spaß machte, Bilder zu teilen. Als ich dann noch Fotos und Stories aus der wundertollen und perfekten Influencer-Welt gesehen habe, hatte ich erst recht keinen Bock mehr. Es hatte irgendwie keinen Mehrwert. Und so wurde es wieder einmal Zeit, die App zu löschen. Aber diesmal für vier Wochen. Wahrscheinlich wird es einige meiner Follower gar nicht großartig interessieren, aber für diejenigen, die es interessiert ist es mir wert; Die kommenden Dienstage werde ich mit Euch meine Erfahrung ohne die App Instagram teilen. In der Hoffnung, dass ich da draußen vielleicht auch jemand anderen motivieren kann, Abstand zu nehmen. Sofern diejenige Person bemerkt, dass ihr Instagram ebenfalls nicht gut tut, versteht sich.

Na dann wollen wir mal!

Woche 1

Das hört sich jetzt total dramatisch an, wenn ich schreibe, dass ich schon eine Woche kein Instagram mehr habe. „Wow, Leni, toll.“ mag sich da vielleicht einer mit ironischem Unterton denken. Und eigentlich hat sich auch bei mir nicht viel getan, sondern eher verbessert. An die App selbst muss ich so gut wie nie denken und wenn doch, dann spricht eigentlich nur die Neugierde aus mir heraus. „Was wäre, wenn dir jemand eine total wichtige Nachricht geschrieben hat und du kannst sie jetzt nicht sehen?“ wäre da ein Paradebeispiel. Betrachte ich diese Frage nochmals genauer, muss ich meist schmunzeln, weil ich merke, was mein Kopf mir für ein Streich spielen will. Wäre die Nachricht wirklich so wichtig, dann würde ich diese sicherlich nicht auf erstem Wege über Instagram bekommen. Ha!

Was mir dadurch nochmal mehr aufgefallen ist: Es ist total wichtig, die Gedanken, die in dieser Zeit aufkommen zu reflektieren. „Stimmt es tatsächlich, dass ich etwas Wichtiges verpasse, wenn ich die App nicht nutze?“ oder „Fehlt es mir wirklich, keine Bilder mehr mit meinen Followern teilen zu können?“. Viele der Gedanken sind schlichtweg Quatsch, aber manchmal ist auch ein Gedanke dabei, der vor Augen führt, was einem beim Nutzen der App überhaupt wichtig ist. Bei mir ist das – wie bereits erwähnt – das Teilen von meinen Fotografien. Das geht natürlich nicht nur auf Instagram, deswegen teile ich meine Bilder eben kurzerhand auf diesem Blog. Problem gelöst! Und der nette Nebeneffekt: Ich gehe mehr raus, um zu fotografieren und kreiere somit automatisch mehr Content. Eine Win-Win-Situation also.

Besonders gut gefällt mir im Moment, dass ich nicht 24/7 sehe, was die Leute machen, denen ich folge. Klar, Stories sind cool, aber es wäre doch viel wichtiger, dass ich mich auf meine eigenen kommenden 24h (naja, nicht ganz. Vor allem nicht, wenn ich weiterhin so oft ausschlafe.) fokussiere, statt auf die der anderen. Dadurch bin ich wie in meiner „eigenen kleinen Welt“ und nur mit den Personen konfrontiert, die ich da auch reinlasse. Das tut gut.

Mal sehen, was ich die kommenden Wochen noch herausfinde. Ich bin gespannt.

Liebe Grüße,

Leni x