Wildblumen so weit das Auge reicht

Mir gehen momentan immer mehr die Motive zum Fotografieren aus, weil man kaum Neues sieht in dieser ungewöhnlichen Zeit. Das kann oft sehr frustrierend sein. Dennoch ist es immer eine Frage des Blickwinkels; rege ich mich darüber auf, dass ich keine neuen Motive vor die Linse bekomme oder nehme ich die Herausforderung an und werde kreativ. Ich habe mich für die zweite Option entschieden. Zugegeben, Blumen sind nicht unglaublich kreativ und nach meinem Gefühl das meist fotografierte Objekt auf Fotoblogs wie meinem. Diesmal müsst ihr euch damit jedoch zufrieden geben – aber keine Sorge, ich habe noch viele andere tolle Ideen! Außerdem habe ich Fotos von echt schönen Blumen knipsen können.

Legen wir los.

© Leni Tänzer, 07.06.2020 / Phacelia Feld
© Leni Tänzer, 07.06.2020 / Phacelia
© Leni Tänzer, 07.06.2020 / Phacelia Close-Up

Übrigens bin ich wirklich kein Blumen- und Pflanzenexperte. Momentan ist es im Trend, in großen Mengen die verschiedensten Pflanzen zu hegen und zu pflegen. Auch auf sozialen Medien präsentieren immer mehr Menschen die ihrem grünen Daumen zu verdankenden Prachtstücke. Das soll sich nicht spöttisch anhören – ganz im Gegenteil: ich bewundere es, wenn man seine Pflanzen im Griff hat. Vor allem weil ich gerade so meine zwei Sukkulenten und zwei weitere robuste Topfpflanzen am Leben halten kann 😀 Lange Rede, kurzer Sinn – ich erkenne draußen maximal Gänseblümchen oder Holunder. Nichtsdestotrotz finde ich Wildblumen unglaublich schön! Mich faszinieren diese robusten Kerlchen, die Wind und Wetter standhalten.

© Leni Tänzer, 07.06.2020 / Klatschmohn
© Leni Tänzer, 07.06.2020 / Hahnenkamm
© Leni Tänzer, 07.06.2020 / Klee
© Leni Tänzer, 03.04.2020
© Leni Tänzer, 07.06.2020 / Hummel auf Phacelia

Wusstet ihr, dass Hummeln und Blumen in einer Art von Symbiose miteinander arbeiten, die den meisten gar nicht bekannt ist? Ich versuche mal zu erklären was ich letztens von SWR Wissen gelernt habe: Hummeln laden sich durch ihren Flügelschlag elektrisch positiv auf. Blumen sind geerdet und laden sich dahingegen elektrisch negativ auf. Sind Hummeln auf der Suche nach Nektar registrieren sie aufgrund ihrer feinen Härchen und Antennen eine Änderung der Spannungsverhältnisse. Landet eine Hummel auf der negativ geladenen Blume, neutralisieren sie sich gegenseitig. Die „leere“ Blume ist jetzt natürlich nicht mehr negativ geladen und wird dadurch nicht mehr von der Hummel registriert, bis sie wieder genügend Nektar zur Verfügung hat.

Ist das nicht unfassbar interessant? Die Natur ist einfach unglaublich.

Macht Euch ein schönes Wochenende,

Leni x

C’est moi: Mirror, mirror on the wall…

Heute geht es etwas kürzer zu.

Vor ein paar Tagen hatte ich mal wieder richtig Lust etwas mit der Kamera und dem Selbstauslöser zu spielen, um mal wieder ein paar Fotos von mir selbst zu schießen.

© Leni Taenzer, 06.06.2020
© Leni Taenzer, 06.06.2020

„I want to believe that even though the world’s edges have become harder, I maybe be able to find a warm, soft place in it.“ – Stewart Lewis, You Have Seven Messages

Kommt gut in den Rest der Woche,

Leni x

Zu Besuch bei den Dackelwelpen vom Buschhöfle

Heute melde ich mich ausnahmsweise etwas später mit meinem Freitags-Post.

Am Mittwoch waren meine Mama und ich zu Besuch bei Dackelwelpen. Die Kleinen kommen morgen in ihr neues Zuhause und sollten davor nochmal fotografiert werden. Macht euch gefasst auf ganz viele süße kleinen Knöpfe. Viel Spaß!

© Leni Tänzer, 03.06.2020
© Leni Tänzer, 03.06.2020
© Leni Tänzer, 03.06.2020
© Leni Tänzer, 03.06.2020 / Blick über Rudersberg
© Leni Tänzer, 03.06.2020 / Hofhund Schnaps
© Leni Tänzer, 03.06.2020 / Wolkenverhangenes Rudersberg

Habt einen guten Start ins Wochenende und passt auf Euch auf.

Leni x

Shot by Aaron: Jack The Ripper Barbershop

Mein Freund ist ein passionierter Bartträger und so ein Bart braucht hin und wieder den richtigen Schnitt und besondere Pflege. Aus diesem Grund besucht Aaron alle paar Wochen einen Barber. Genau genommen den Barbershop Jack The Ripper im Stuttgarter Osten. Bei einem Glas Whisky oder einer Flasche Bier mit den Barbiers darf die Kamera nicht fehlen. Welche Schnappschüsse beim letzten Mal entstanden sind, seht ihr hier:

© Aaron Gruber, 28.05.2020
© Aaron Gruber, 28.05.2020
© Aaron Gruber, 28.05.2020
© Aaron Gruber, 28.05.2020
© Aaron Gruber, 28.05.2020

Ich hoffe Euch haben die Fotos genauso viel Spaß gemacht wie mir. Habt eine schöne restliche Woche!

Leni x

Neue Wege erkunden

Ich bin immer wieder erstaunt, wie oft ich neue Waldwege entdecke. Die meisten der Wege kenne ich seit bestimmt 15 Jahren, wenn nicht sogar länger, und trotzdem kommen regelmäßig neue Routen hinzu.

Vor ein paar Tagen waren Aaron und ich draußen unterwegs und haben wieder einen neuen Pfad entlang eines kleinen Baches entdeckt. Folgende Fotos sind dabei entstanden:

© Leni Taenzer, 27.04.2020
© Leni Taenzer, 27.04.2020 / Die Steinbach
© Leni Taenzer, 27.04.2020 / Aaron
© Leni Taenzer, 27.04.2020 / Biotop
© Leni Taenzer, 27.04.2020
© Leni Taenzer, 27.04.2020
© Leni Taenzer, 27.04.2020

Habt einen schönen Tag,

Leni x

Flora & Fauna

Die letzten Tage war wunderschönes Wetter, weshalb ich viel Zeit draußen verbracht habe. Dabei kamen ein paar Fotos zustande. Vor kurzem habe ich außerdem das erste Mal Bienenblumen gesät und jedes Mal, wenn neue, kleine Pflänzchen dazukommen, freue ich mich riesig.

© Leni Taenzer, 26.04.2020 / Meine ersten Bienenblumen
© Leni Taenzer, 26.04.2020 / Alter Kirschbaum neben dem Haus
© Leni Taenzer, 26.04.2020 / Wilde Blumenwiese

Eine schöne Woche und vergesst nicht, frische Luft zu schnappen,

Leni x

Shot on iPhone: Ein verträumtes „Guten Morgen“

In Ruhe aufstehen, sich noch etwas verschlafen frischen Kaffee brühen und den Tag im eigenen Tempo starten. Ein verträumtes „Guten Morgen“ meinerseits.

© Leni Taenzer, 16.04.2020 / Slow Mornings
© Leni Taenzer, 16.04.2020 / Slow Mornings II

Habt einen schönen 1. Mai und startet gut ins Wochenende,

Leni x

#2/4: Instagram Detox

Nun besitze ich schon seit zwei Wochen kein Instagram mehr. Wie erging es mir diese Woche ohne die App?

Woche 2

Eigentlich hat sich in der zweiten Woche nicht viel geändert. Außer eines: Ich nutze inzwischen Whatsapp Stories! Für mich eine nette Alternative ab und zu Fotos mit Freunden zu teilen, ohne jeden einzelnen anzuschreiben. Eigentlich war diese Funktion meist Freunden meiner Mutter vorbehalten, aber irgendwie hat es mich dann doch gepackt.

Mir ist außerdem aufgefallen, dass ich sogar vergessen habe, dass ich im Moment auf Instagram verzichte. Das war ein unglaublich befreiendes Gefühl. Kurzum: Die App fehlt mir auch in Woche 2 nicht und ich hoffe das bleibt fürs Erste auch so. Zugegeben; seit dieser Woche bin ich auch wieder mit Uni-Kram beschäftigt und das lenkt natürlich nochmal mehr ab, aber auch in den freien Momenten verschwende ich für gewöhnlich keinen Gedanken an die App.

Instagram ist bekannt dafür, gefundenes Fressen zu sein wenn es darum geht nach Anerkennung zu haschen. Likes, Bilder teilen, Kommentare – meist positiver Natur – sind Balsam für unser Ego. Je mehr Likes unser Foto hat, desto besser, schöner, akzeptierter fühlen wir uns. Das war ebenfalls ein Aspekt, der mir ein Dorn im Auge war. Ich wollte meinen Selbstwert nicht abhängig von einer Zahl auf einer Plattform im Internet machen. Wie verrückt hört sich das überhaupt an, wenn man das mal laut ausspricht? Mir ist wichtig zu lernen, dass ich mir dasselbe Gefühl auch selbst geben kann. Und das klappt tatsächlich ganz gut. Wie bereits im letzten Post zu diesem Thema, vergleiche ich mich wesentlich weniger. Ich habe auch das Gefühl, dass ich nachsichtiger mit mir bin, mir selbst mehr Akzeptanz schenke. Ich interessiere mich sehr für eine achtsame Art zu leben und dieses „Projekt“ eignet sich dazu perfekt und offenbart mir neue, interessante Einsichten in mein Inneres.

Ich bin gespannt auf Woche 3!

Leni x