Oktober: Was die letzten Wochen so los war

Ich finde es wirklich wirklich verrückt, wie unglaublich schnell dieses Jahr gerade dabei ist, an uns vorbeizuziehen. Es ist so viel passiert, was sich vor einem Jahr noch niemand wirklich hätte ausmalen können und trotzdem dauerte es vom 01. Januar bis zum vorletzten Monat des Jahres 2020 nur einen Augenblick. Aber jetzt zum Oktober: der sah nämlich so aus bei mir:

Familienabende mit Wein
Koch-Experimente
Sonnige Spaziergänge am Morgen
Warme Stunden, die sogar die Schmetterlinnge rauslocken
Halloween mit Freunden
Zu Besuch bei Dimi

Ich hoffe ihr hattet einen genauso schönen Oktober wie ich ihn hatte.

Habt eine tolle Woche,

Leni x

Ein Herbsttag in Gschwend

Wir befinden uns mitten im Herbst und die Blätter strahlen uns in den buntesten Farben an. Das Wetter beschenkt uns momentan mit reichlich vielen Sonnenstunden und wir können dieses Jahr – zumindest im Schwabenländle – von einem „goldenen Herbst“ sprechen.

Vor ein paar Wochen war ich mit meiner Mama und unserem Hund auf dem Sinnespfad „Weiterweg“ in Gschwend-Rotenhar unterwegs. Dort liefen wir wunderschön angelegte Waldwege und erkundeten die zahlreichen, dort vorzufindenden Holzskulpturen und -installationen.

Insgesamt gibt es dort zehn Stationen, die den Wanderer einladen, über wichtige Fragen des Lebens nachzudenken und Achtsamkeit gegenüber der Natur walten zu lassen.

Besuche für mehr Informationen die offizielle Website des Sinnespfades „Weiterweg“.

Eine große Tafel mitten im Wald lädt zum Picknicken und Verweilen ein.

Genießt das tolle Wetter,

Leni x

From Piet with Love

Long time no see…

Nachdem seit einer Woche wieder die Uni begonnen hat und ich den restlichen November und gesamten Oktober mit arbeiten oder lernen verbracht habe, war es hier eine Weile still. Nichtsdestotrotz wird es mal wieder Zeit für ein paar Worte.

Vielleicht hat es der ein oder andere bereits entdeckt: WHOLE HEARTS. ziert ein neues Logo! Ich dachte das wäre nach fast zwei Jahren Schreiberei mal ganz angebracht.

Jetzt zum Wesentlichen: Heute waren wir mit zwei Freunden unterwegs und haben noch die letzten Sonnenstrahlen des Jahres mit nem Radler am See genossen.

Wieder zuhause angekommen, sind diese beiden Fotos entstanden.

Startet gut in die neue Woche,

Leni x

Reise: Mit dem Wohnmobil nach Zeeland

Die Planung, wo der diesjährige Sommerurlaub stattfinden soll, fiel wahrscheinlich niemandem besonders leicht. Selbst wenn man inzwischen wieder relativ uneingeschränkt reisen darf, begleitet einen ständig ein ungutes Bauchgefühl oder schlechtes Gewissen, sobald man sich in einem ehemaligen „Hotspot-Gebiet“ befindet.

Unser Urlaub sollte ursprünglich in die Lombardei an den Comer See gehen. Aufgrund der dortigen Lage im Frühjahr waren die Mietunterkünfte spottbillig. Mitte/Ende Juli schien die Coronalage auch recht stabil zu sein, sodass wir dort für eine Woche eine Unterkunft direkt am Comer See buchten. Zum Glück mit super Stornierungsbedingungen, sodass wir auf der sicheren Seite waren, falls das doch nicht klappen sollte. „Wird schon funktionieren“ dachten wir. Der Urlaub rückte immer näher und je mehr der September vor der Tür stand, desto mehr konzentrierte sich die Berichterstattung im Radio und der Tagesschau wieder vermehrt auf steigende Zahlen in und um Deutschland. Wieder dieses ungute Bauchgefühl, obwohl ich ständig Bekannte auf Instagram und Co. sah, die in Italien unterwegs waren. Wir machten trotzdem Nägel mit Köpfen und stornierten. Leider ohne Alternative.

Aaron hatte dann zum Glück die Idee, dass wir das Wohnmobil von seinem Papa ausleihen könnten. Gesagt getan: eine Woche später fuhren wir für 1 1/2 Wochen weg. Jedoch in eine ganz andere Richtung als ursprünglich geplant. Unser Ziel sollte die Provinz Zeeland in den Niederlanden sein.

Unser erster Stopp war in Leipzig. Wir besuchten meine Großeltern und schliefen dort für eine Nacht. An Tag zwei ging es für uns weiter nach Duisburg, wo wir bei Aarons Oma vorbeischauten. Das wurde höchste Zeit, denn wir beide hatten sie das letzte Mal vor drei Jahren gesehen. Gemeinsam mit Aarons Tante gingen wir alle zusammen essen, tranken Wein und Sekt und quatschten bis spät abends.

Am nächsten Morgen frühstückten wir in aller Ruhe und Aarons Oma zeigte uns noch die Stadt. Gegen Mittag fuhren wir etwa 2 1/2h nach Zeeland in den Niederlanden.

Nachdem wir unseren Campingplatz erreicht haben, sind wir mit den Fahrrädern los zum Meer. Direkt am Strand befindet sich außerdem eine wunderschöne Strandbar, wo wir uns beide ein kühles Heinecken bestellten und der Sonne beim Untergehen zuschauten.

© Leni Tänzer, 19.09.2020 // In der Strandbar mit Blick aufs Meer
© Leni Tänzer, 19.09.2020 // Aaron samt Video-Equipment
© Leni Tänzer, 19.09.2020
© Leni Tänzer, 19.09.2020

Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter, weshalb wir uns entschieden den kommenden Tag am und im Meer zu verbringen.

© Leni Tänzer, 20.09.2020 // Der Weg zum Strand
© Leni Tänzer, 20.09.2020

An Tag 3 erkundeten wir die Innenstadt von Zoutelande. Eine kleine Tourismusstadt direkt am Meer. Dort tranken wir Kaffee und bummelten etwas durch die Läden an der Strandpromenade.

© Leni Tänzer, 21.09.2020 // Dünenhotel auf dem Weg nach Zoutelande
© Leni Tänzer, 21.09.2020
© Leni Tänzer, 21.09.2020
© Leni Tänzer, 21.09.2020 // Kaffee im ZieZo, Zoutelande
© Leni Tänzer, 21.09.2020 // Hier werden alle Klischees bedient
© Leni Tänzer, 23.09.2020 // Zoutelande an einem verregneten Tag wenig später
© Leni Tänzer, 23.09.2020

Abends schauten wir uns noch den Sonnenuntergang in unserer liebsten Strandbar an. Dazu gab es Chardonnay 🥂

© Leni Tänzer, 21.09.2020
© Leni Tänzer, 21.09.2020

Den letzten sonnigen Tag laut Wetterbericht nutzten wir, um nach Vlissingen zu fahren. Von unserem Campingplatz war das eine wunderschöne Küstenstrecke von etwa 30 Minuten mit dem Rad.

© Leni Tänzer, 22.09.2020 // Vlissingen, Zeeland

Dort angekommen setzten wir uns erstmal in ein Café. Danach schlenderten wir ziellos durch die Gassen Vlissingens und schauten uns alles in Ruhe an.

© Aaron Gruber, 22.09.2020
© Leni Tänzer, 22.09.2020 // Seitenstraße in Vlissingen
© Leni Tänzer, 22.09.2020
© Leni Tänzer, 22.09.2020
© Leni Tänzer, 22.09.2020 // Den Abend am Wohnmobil ausklingen lassen

Die darauffolgenden Tage waren sehr kalt, regnerisch und unglaublich stürmisch. Wir verbrachten die meisten Zeit drinnen und schauten Netflix, quatschten oder hörten dem Regen zu.

© Leni Tänzer, 23.09.2020
© Leni Tänzer, 23.09.2020 // Warmes Chocomel gegen das Schmuddelwetter

Auch unser letzter Tag in Zeeland war regnerisch und kalt. Trotzdem entschieden wir uns gegen Abend in den Nachbarort Koudekerke zu radeln, um dort ein letztes Mal Kaffee zu trinken und Fisch zu essen.

© Leni Tänzer, 24.09.2020
© Aaron Gruber, 24.09.2020

Dann ging es auch schon wieder zurück nach Deutschland für uns. Wir hatten eine wundervolle Zeit.

Leni x

Shot on iPhone: Wir sind bereit für den Herbst

Auch wenn es kommendes Wochenende nochmal schön warm werden soll und erst seit heute September ist, freue ich mich schon unglaublich auf den Herbst. Vor allem auf die sonnigen Herbsttage mit bunt knisterndem Laub. Gegen graue, verregnete Tage habe ich aber auch nichts einzuwenden. Zumal ich inzwischen bei Nebel und Regen am Liebsten fotografiere. Ich bin mal gespannt, wie der diesjährige Herbst aussehen wird. Aber jetzt zum Wesentlichen:

Letzten Samstag war ich mit Tanja spazieren. Kurz davor habe ich mir ein neues Preset auf Lightroom erstellt, welches ich direkt ausprobieren musste. Diese Fotos sind dabei entstanden:

© Leni Tänzer, 29.08.2020
© Leni Tänzer, 29.08.2020
© Leni Tänzer, 29.08.2020

Herbstliche Grüße,

Leni x

Wedding: Kathi & Alaska

Letzten Samstag durfte ich Trauzeugin von einer meiner engsten Freundinnen sein. Alaska heiratete ihre Traumfrau Kathi am 22.08.2020. Etwas später sind wir noch weitergezogen, um auf der Spielburg beim Hohenstaufen ein paar Fotos zu machen. Das sind die Ergebnisse und ich bin mehr als zufrieden!

© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020
© Leni Tänzer, 22.08.2020

Was ein wunderschönes Paar! Ich wünsche alles erdenklich Gute für Eure Zukunft. Liebe gewinnt ❤️

Habt einen schönen Abend,

Leni x

Shot by Aaron: Die Nacht zum Tag machen

Ich hatte schon seit längerem die Idee, in unserem Badezimmer ein kleines Shooting zu veranstalten und dabei etwas mit Licht und Schatten zu spielen. Als ich Aaron davon erzählt habe, hatte auch er direkt eine Vorstellung davon, wie wir das Ganze umsetzen können und haben wenige Tage später – um 23 Uhr wohlgemerkt – ebendiese Idee umgesetzt. Das sind die ersten Fotos, die dabei rauskamen.

© Aaron Gruber, 10.08.2020
© Aaron Gruber, 10.08.2020
© Aaron Gruber, 10.08.2020

Der Rest kommt bald.

Leni x

Alles wird gut.

In diesen turbulenten Zeiten weiß man manchmal nicht, wo einem der Kopf steht. Besonders wenn man noch weniger als sonst erahnen kann, was die Zukunft bereit hält. Planen auf längere Sicht? Geht schonmal gar nicht. Aus diesem Grund braucht es manchmal einen kleinen Reminder, dass Hoffnung besteht, dass alles irgendwann wieder normaler wird.

Hier bitteschön.

© Leni Tänzer, 13.08.2020 / Gefunden im Heusteigviertel, Stuttgart

Diesen netten Sticker habe ich letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit entdeckt. Ganz unauffällig an einer Ampel mitten im Heusteigviertel, als kleine Inspiration für den Tag.

Nicht den Mut verlieren,

Leni x

Sommer x Nebel

Nach einigen heißen Tagen, die hinter uns liegen, gab‘s vor ein paar Tagen endlich wieder reichlich Regen für die Natur. Das Ergebnis waren dicke Nebelschwaden am nächsten Morgen.

© Leni Taenzer, 04.08.2020 / Kenai
© Leni Taenzer, 04.08.2020 / Kenai II
© Leni Taenzer, 04.08.2020 / Sommer x Nebel

In den kleinsten Dingen zeigt die Natur die allergrößten Wunder

– Carl von Linné

Haltet die Augen offen,

Leni x

Liebe verteilen

Sonntage sind zum Faulenzen da, vor allem wenn man nach längerer Zeit endlich wieder frei hat. Aber irgendwann kommt oft der Punkt, an dem einem fast die Decke auf den Kopf fällt und man raus muss. Raus in die Natur. So ging’s einer Freundin und mir letzten Sonntag und wir sind aus diesem Grund abends noch eine Runde spazieren gewesen.

© Leni Tänzer, 02.08.2020

Was bringen all die Sprachen dieser Welt, wenn wir nicht die Sprache der Liebe sprechen?

– Clara Louise

Verteilt diese Woche auch ein bisschen ♥️,

Leni x