#3/4: Instagram Detox

Wie schnell geht die Zeit eigentlich um? Nun sind es bereits drei Wochen ohne Instagram.

Ich muss dazu sagen, dass ich diese Woche wirklich damit gehadert habe, was ich überhaupt schreiben soll. Ich möchte Euch natürlich immer mit interessanten Beiträgen versorgen, aber irgendwie ist mein Instagram-Detox im Moment doch ereignisloser als ich dachte. Sowohl letzte Woche als auch schon gestern und heute versinke ich in Uni-Zeug. Das hält mich im Moment ziemlich auf Trab und es kommt gar nicht so richtig dazu, dass ich überhaupt an Instagram und den Verzicht darauf denke.

In diesem Post werde ich mich also etwas kurz halten und hoffe, dass es kommenden Dienstag – beim letzten Post zu meinem „kleinen Projekt“ – etwas interessanter zugeht.

Woche 3

Die dritte Woche ohne Instagram war unspektakulär. Mir ist nicht mal eine Idee für ein Titelbild eingefallen, weshalb diese Woche ausnahmsweise ein Schmuckbild herhalten muss. Es hat sich auch diesmal kaum etwas geändert, außer dass mir die App absolut nicht fehlt. Um ehrlich zu sein ist mir das aber wesentlich lieber, als dass ich mich von Woche zu Woche schleppe, weil ich es kaum abwarten kann mich endlich wieder wieder bei Instagram anzumelden. Wäre ja irgendwie auch nicht Sinn der Sache. Stand Jetzt habe ich vor, nach den vier Wochen weiterhin „instagramlos“ zu bleiben.

Natürlich merke ich trotzdem einen kleinen Unterschied. Vor allem wenn man sich mit Freunden unterhält. Eigentlich ist es allgemein bekannt, wer Instagram hat und wer nicht. Dazu gehöre ich genau genommen auch noch, weil ich kaum jemandem erzählt habe, dass ich gerade eine Pause einlege. Dementsprechend kommen ab und zu Aussagen wie „Ich hab dir was auf Insta geschickt, das musst du sehen!“.

Natürlich erkläre ich gerne, dass ich gerade pausiere, aber alles in allem halte ich es auch für übertrieben, jeden darüber zu informieren. Die meisten interessiert das gar nicht und die restlichen haben es nach drei Tagen sowieso wieder vergessen – nicht, dass das schlimm wäre, ich vergesse auch andauernd Dinge, die ich meine Freunde schon zum 10. Mal gefragt habe. Von dem her ist das auch vollkommen okay. Es ist aber tatsächlich so, dass man sich in manchen Momenten etwas außenvor fühlt, weil man nicht mehr mitreden kann. Eigentlich total verrückt, oder?

Habt eine gute, verkürzte Woche und bleibt gesund!

Leni x

3 Antworten auf “#3/4: Instagram Detox”

  1. Ich kenne dieses aussenvor sein selbst.
    Frage dich allerdings selbst, ist diese „Information“ für dich wesentlich, ist Sie für dich Morgen, in einem Monat oder in einem Jahr von großer Wichtigkeit? Beeinflusst es dein Leben auf positiver Weise?
    Oder ist es einfach nur eine „überflüssige“ Information, welche oberflächliche Gespräche nährt und deine wertvolle Zeit raubt, dich mit Dingen zu beschäftigen, welche wirklich wichtig und wesentlich sind (z.B. der Uni-Stuff).

    Instagram ist nicht perse schlecht, meist ist es die Auswahl der Inhalte und dieser merkwürdige Logarithmus, der auf „Reaktion“ deinerseits getrimmt ist.

    Generell gilt für mich die Frage:
    Ist die Information, welche mir heute als „besonders“ wichtig heran getragen wird, im nächsten Jahr noch wichtig?

    Ich habe für mich vor langer Zeit festgestellt, dass Instagram eher auf sehr kurzlebige Informationen setzt. Es fühlt sich an wie eine nie endende TV-Telenovela mit wirklich flachen, leichtgängigen und betäubenden Dialogen. Es hat zum Ziel, dass man sich mit etwas beschäftigt, ohne sich zu beschäftigen, um anderen zu zeigen, dass man sich beschäftigt hat. Wir kennen es von der Aussage:“ Ich habe Fernsehn geguckt.“

    Klingt irgendwie falsch, aktiv auf der Couch zu sitzen und auf einem Bildschirm zu zuschauen was passiert.

    Gruß Herr Rausch

    Gefällt 2 Personen

    1. Da hast du recht! Das „außenvor sein“ an sich habe ich in diesem Fall zwar als merkwürdig aber nicht als etwas schlechtes wahrgenommen, sondern fand es sogar interessant, wie sehr so eine Plattform die Gesellschaft einzunehmen scheint. Im Moment habe ich ja sowieso nur Kontakt zu Menschen, die mir nahe stehen. Da wird mein Gefühl der Zugehörigkeit zum Glück nicht an Instagram festgemacht. Mal sehen, wie sich das anfühlt wenn ich auf komplett neue Menschen treffe. Zumal ich gerade an einem Forschungsprojekt arbeite, dass sich mit Zugehörigkeit und Eskapismus im Bezug auf Instagram-Nutzung beschäftigt. Bin schon sehr gespannt, was das Ergebnis sein wird!

      Wie du schon sagst: auf Instagram ist nicht alles schlecht. Es ist eine wunderbare Plattform um sich inspirieren zu lassen, seine Werke zu teilen etc. Mich hat meistens auch eher gestört, dass ich andauernd gesehen habe, was die Leute in meiner Nähe getan haben. Egal ob Freunde oder lediglich Bekannte, was schlussendlich dazu geführt hat, dass ich fast jeden auf Instagram stumm gestellt habe. Das war für mich irgendwie der ausschlaggebende Punkt, die App niederzulegen. Beruflich kann ich mir auch durchaus vorstellen, die App ohne Probleme zu nutzen. Eigentlich auch ein interessanter Gedanke

      Und ja: Instagram ist unfassbar kurzlebig und auch hektisch. Da stimme ich dir voll zu. Den Denkansatz, ob das in einem Jahr noch wichtig ist, finde ich sowieso spannend und auch sehr entlastend 🙂

      Liebe Grüße,
      Leni

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